Psychologische Praxis
Was bedeutet Psychotherapie?
Ziel eines ganzheitlichen Psychotherapieprozesses ist es, sich seiner selbst bewusster zu werden, damit Schritt für Schritt ein größeres Verständnis für die eigene Persönlichkeit entwickelt werden kann. Im Rahmen einer individuellen therapeutischen Arbeit können innerseelische Konflikte, Blockaden, nicht erwünschte Verhaltensmuster sowie schicksalhafte Ereignisse, mit denen Menschen im Laufe ihres Lebens auf unterschiedlichste Weise konfrontiert werden, bewusst gemacht, verstanden und bearbeitet werden.
Wir alle erleben in unserem Dasein immer wieder Phasen der Krise, des Umbruchs und des Neubeginns. Manchmal sind sie schwierig, aber sie sind auch unerlässlicher Bestandteil menschlicher Entwicklung. Um Neues beginnen zu können, müssen notwendigerweise Veränderungen stattfinden. Diese bringen häufig zuerst Angst, Verunsicherung und Verzweiflung mit sich. Eine Krise ist ein Wendepunkt, der jeder Veränderung zwangsläufig voraus geht.
Ziel einer therapeutischen Arbeit ist es, Menschen in ihren Veränderungsprozessen zu begleiten und ihnen Halt zu geben. Es ist wichtig, das Erlebte mitzuteilen und die damit verbundenen Gefühle und Gedanken auszudrücken.
Meine Arbeit im Einzelnen:
Therapie des Herzens
Körper, Geist und Seele sind eine unzertrennliche Einheit, auch wenn wir uns dessen nicht immer bewusst sind. Der Mittelpunkt dieser drei Elemente ist das Herz. Grundlage meiner Arbeit ist ein psychologischer Ansatz, der die zentrale Bedeutung des Herzens für das körperliche und seelische Wohlbefinden hat.
Hauptmerkmale der Methode
- bewusste Zuwendung zu sich selbst und die liebevolle Annahme der eigenen Stärken und Schwächen
- bewusste Wahrnehmung des eigenen Herzens, seiner energetischen, körperlichen und gefühlsmäßigen Impulse
- Entfaltung der eigenen Herz-Intelligenz und die Selbstermächtigung, das eigene Potential zu leben
Sie ist für Menschen gedacht
- die ihr innerstes Potential entfalten sowie im beruflichen und privaten Alltag umsetzen möchten
- die kreativ ihr Leben gestalten und neue Perspektiven erfahren wollen
- lernen möchten, sich selbst und ihren Körper besser wahrzunehmen und sich von Abhängigkeiten zu lösen
- einen anderen Umgang mit Ängsten, Stress, Erschöpfung und alten Verletzungen.
Im Leben erfahrene, mentale oder emotionale Verletzungen können Ängste oder Blockaden verursachen. Der natürliche Rhythmus der Lebensenergie wird unterbrochen. Hierdurch können negative Verhaltensmuster entstehen, die auf subtile Weise unsere Gegenwart und Zukunft beeinflussen können.
Manchmal erscheint uns die einzige Alternative, diese unangenehmen Erfahrungen aus unserem Leben zu verleugnen, abzuwehren oder einfach still zu halten und sie zu erdulden. Wenn wir dies tun, so zeigen sich in vielen Fällen diese ungelösten Konflikte früher oder später auf der körperlichen oder auf der psychischen Ebene.
Die Therapie bietet eine heilsame Möglichkeit aus diesem Dilemma auszusteigen, ohne dass das Leid oder der Schmerz nochmals wiederholt werden muss. Sie lernen, sich Ihren Schattenseiten zu öffnen, diese wahrzunehmen und dann liebevoll anzunehmen, damit die Verletzung heilen kann. Die vergangene Erfahrung darf sich emotional lösen, die daraus entstehenden Strukturen dürfen sich klären und neu ordnen.
TimeLine-Methode (Fliege-TimeLine)
Siehe unter Mental- und Entspannungstraining
Gesprächstherapie
Die Gesprächspsychotherapie (GT) ist ein psychologisches Verfahren aus dem Bereich der Humanistischen Therapie, das überwiegend gesprächsorientiert ist. Es handelt sich bei der GT um eine eigenständige therapeutische Richtung, auch wenn die Bezeichnung Gesprächspsychotherapie manchmal irreführend für auf Gesprächen beruhende Psychotherapien im allgemeinen verwendet wird.
Andere Bezeichnung: Klientenzentrierte Psychotherapie
Ziele: Heilung psychischer und psychosomatischer Störungen; Selbstaktualisierung oder Selbstverwirklichung der KlientIn, d.h. daß die KlientIn offen wird für ihre eigenen Erfahrungen, mit sich und anderen in Harmonie lebt und flexibel in ihrer Umwelt handelt; realistische Selbstwahrnehmung der eigenen Person; Selbstbestimmung und Autonomie.
Zielgruppe: Jugendliche, Erwachsene.
Vorgehensweise: Die GT wird als Einzel-, Paar- und Gruppentherapie eingesetzt. Die KlientIn bestimmt die Gesprächsinhalte, während die TherapeutIn auf diese Inhalte eingeht und die KlientIn dabei unterstützt, sich selbst zu erforschen. Es werden Anregungen, aber keine Ratschläge gegeben. Im Mittelpunkt des therapeutischen Prozesses steht die KlientIn-TherapeutIn-Beziehung.
Theorie: Für Rogers sind Menschen grundsätzlich gut. Wenn sie sich schlecht verhalten, ist dies eine Fehlanpassung, die aus Mißachtung der Selbstverwirklichungsbedürfnisse in der Kindheit, aber auch im Erwachsenenalter resultiert. Ein weiterer Kernpunkt seiner Theorie ist die Überzeugung, daß die menschliche Persönlichkeit an sich nach Selbstverwirklichung, Wachstum und Autonomie strebt. Psychische Störungen entstehen durch eine Hemmung oder Unterdrückung dieser Wachstumsbedürfnisse.